Kohlenstoffstudie Forst und Holz

Jeder Wald ist eine Klimasenke, und zwar eine natürliche Senke!

Nicht nur, dass Wald uns Menschen Vieles gibt, zum Beispiel vom Sauerstoff zum Atmen, über Schönheit fürs Auge bis zur Erholung; er hilft auch dem Klima. Jeder Baum und damit erst recht jeder Wald entzieht der Atmosphäre Kohlendioxid und speichert den Kohlenstoff in der zuwachsenden Holzmasse ab. Aber nicht nur im Holz hält Wald Kohlenstoff fest. Auch im Waldboden (z.B. in der Humusschicht und den Bodenorganismen) wird Jahr für Jahr mehr Kohlenstoff gespeichert. Wälder sind sogenannte Klimasenken - senken die Konzentration klimaverändernder Stoffe in der Atmosphäre. Und das alles durch natürliche, naturgegebenen Vorgänge (Stichwort: Photosynthese).

Durch die Photosynthese nehmen Bäume für das Zuwachsen von einer Tonne Holz gut 1,9t Kohlendioxid aus der Atmosphäre auf. Davon geben Sie den Sauerstoff wieder frei und damit in die Atmosphäre zurück und speichern rund 500kg als Kohlenstoff in der zuwachsenden Holzmasse ab.

Wer wissen möchte, welche Mengen von Kohlenstoff an welchen Stellen des Waldes gebunden sind, findet in der Kohlenstoffstudie Forst und Holz des Landes Schleswig-Holsteins sehr gute Beschreibungen und genaue Zahlen. Jeder der das liest, wird erstaunt sein, wie hoch der Klimasenkeneffekt von Wäldern ist. Im Minimum wird - betrachtet über ein Baumleben von 100 Jahren - gerundet eine Tonne CO2 auf je 10qm Wald gespeichert. Je nach Baumbestand reicht die Bindungsleistung bis zu mehr als 3t.

Die Kohlenstoffstudie Forst und Holz dürfen wir mit freundlicher Genehimgung des Minsteriums MELUR des Landes Schleswig-Holstein hier zum Download (siehe pdf-Datei) anbieten.